Work

  • LW 240, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
    LW 240, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
  • LW 259, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
    LW 259, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
  • LW 296, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
    LW 296, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
  • LW 263, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
    LW 263, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
  • LW 228, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
    LW 228, 2020 • high-load distemper on cotton, 30 x 20 cm
  • LW 295, 2019 • high-load distemper on cotton, 170 x 300 x 4 cm
    LW 295, 2019 • high-load distemper on cotton, 170 x 300 x 4 cm
  • LW 293, 2019 • high-load distemper on cotton, 170 x 210 x 4 cm
    LW 293, 2019 • high-load distemper on cotton, 170 x 210 x 4 cm
  • LW 185, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
    LW 185, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
  • LW 180, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
    LW 180, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
  • Flache Skulptur Nr. 7, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
    Flache Skulptur Nr. 7, 2019 • high-load distemper on cotton, 210 x 170 x 4.5 cm
  • Flaches Denkmal Nr. 3, 2018 • high-load distemper on cotton, 320 x 200 cm
    Flaches Denkmal Nr. 3, 2018 • high-load distemper on cotton, 320 x 200 cm
  • Flaches Denkmal Nr. 2, 2018 • high-load distemper on cotton, 320 x 200 cm
    Flaches Denkmal Nr. 2, 2018 • high-load distemper on cotton, 320 x 200 cm
  • Painting N° 397, 2009 • highglosspaint on aluminium (2 parts each 210 x 143 cm), 210 x 286 cm
    Painting N° 397, 2009 • highglosspaint on aluminium (2 parts each 210 x 143 cm), 210 x 286 cm
  • unplugged@artbasel2014, 2014 • distemper on paper (82 parts), dimensions variable
    unplugged@artbasel2014, 2014 • distemper on paper (82 parts), dimensions variable
  • Installation view 2011• Museum Liner Appenzell (CH)
    Installation view 2011• Museum Liner Appenzell (CH)

News

Ein Bild schreit nach dem nächsten!

Der in Zürich und Cumbel/Lumnezia lebende Künstler Markus Weggenmann (*1953) hatte 2010 im Kunstmuseum Appenzell an der wegweisenden Ausstellung «Farbe ǀ Wasser – Colour ǀ Water» teilgenommen. Seitdem bestand der Wunsch, mit diesem Maler eine umfassendere Werkschau einzurichten. Nun kann im Kunstmuseum endlich eine retrospektiv angelegte Ausstellung gezeigt werden.

In den 10 Räumen des Kunstmuseums werden alle bedeutenden Werkgruppen von Markus Weggenmann vorgestellt. Ausgehend von den frühesten Werken, den «Bagatellen» aus den 1970er und 1980er Jahren, die noch neben der damals ausgeübten Tätigkeit als Ergotherapeut entstanden, bilden im Rundgang die «Streifenbilder», die «Boulevards», die hochglänzenden «Autolackbilder», die Gouachen und die seit den 2010er Jahren entstehenden hochpigmentieren Leimfarbenbilder eigens für die besondere Architektur des Museums inszenierte Schwerpunkte. Der Rundgang wird mit einer grossformatigen Wandmalerei beendet, die für den Ort geschaffen wird.

Der Künstler, der früh zum Umfeld der «Radikalen Malerei» gezählt wurde, formuliert seit den 1980er Jahren eine Farbmalerei, die sich – glücklicherweise – weder einer der gerade geltenden Moden oder Dogmen, noch den grossen Begriffen von Realismus oder Abstraktion zuordnen lässt. Im Vertrauen auf die Eigengesetzlichkeiten und die Wirkungsvielfalt der «gemalten Farbe» konzentriert sich der Künstler auf grundlegende Fragen wie: Ab wann wird Farbe zum Bild? Wie kann Farbe Raum und Plastizität schaffen? Kann Farbmalerei ohne Autor existieren?

Trotz der weiten Spannweite des handwerklichen und ästhetischen Zugangs lässt sich aber – und das zeigt die Ausstellung eindrücklich – eine Konstante der Bildarbeit bzw. Farbarbeit Weggenmanns feststellen: Jedes seiner Werke ist nicht nur ein autonomes Kunstwerk, sondern zugleich eine massive, ortsverändernde Intervention im jeweiligen Raum. Dies mag der semantischen Offenheit der Arbeiten zu verdanken sein, die heterogenste Assoziationsräume öffnen – ist aber viel unmittelbarer eine Folge der äusserst sinnlichen Gegenwärtigkeit von Farbphänomenen, die jeglichen Sprachraum, jede verbale Beschreibung transzendieren.

Gallery Exhibitions

Group Show (Adieu Gessnerallee!)